Wer kennt sie nicht, die Arcor DSL Flatrate-Werbung. 180% Sehschärfe, hochauflösenden Plasma-Fernseher sowie geringer Abstand zum Gerät offenbaren eine klitzekleine Durchlaufschrift.
Ähnlich AGBen laufen die Bedingungen für das vollmundige Angebot in rasender Geschwindigkeit quer durch’s bewegte Bild. Schriftgröße: minimal.
Wer kann das bloß lesen?
Wieso erscheint es dann?
Bei gedruckten Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann man ja die Lupe zur Hand nehmen und das Blatt zur Lichtquelle drehen.
Beim TV-Gerät ginge das im Ergebnis wohl auch, ob’s was nützt, ist aber eine andere Frage. Selbst bei einem größeren LCD-Fernseher ist der Text nicht wirklich lesbar.
Gleiches Beispiel:
DAV. 30 Sekunden Spot. die letzten ca. 2 Sekunden ein Bildschrim mit Kleingedrucktem. Ich habe versucht, dies zu fotografieren. Aber selbst dieser “Screenshot” ist nicht lesbar.
Ich gebe auf.
AGB in der Fernsehwerbung
Veröffentlichung: 16.02.2006Rubrik(en): Mehrsehen Aufregend
Stichwörter: agb, kleingedrucktes, tv, werbung
