Frühlingsgefühle - gibt's nicht?

Sonne Frühlingsgefühle – wer kennt sie nicht?
Dabei wird der Begriff Frühlingsgefühle oftmals auch eher symbolisch oder als Worthülse gebraucht.
Sind denn Frühlingegefühle tatsächlich echt?

Normalerweise wird ja als Begründung immer der Frühling, die Sonne, der andere Duft, mehr im Freien sein, Wärme, längere Tageslichttage etc. für eine gelöstere Stimmung verantworlich gemacht.

In der Tat treffen die meisten dieser Situationen zeitlich mit Frühling und Sommeranfang zusammen. Aber resultieren daraus feststellbar Frühlingsgefühle?

In einer W wie Wissen-Sendung im Ersten wurde das mal aus wissenschaftlicher Sicht untersucht. Durch das mehr an Licht, das über die Augen, Netzhaut sich in veränderter Hormonausschüttung bemerkbar macht, soll der Frühlingsgefühl-Effekt verursacht werden.

Möchte manN meinen. Aber der Hormonexperte Martin Reincke aus Freiburg meint, dass sei nicht mehr so. Er macht dafür die Zivilasation im Sinne des modernen Lebens (künstliches Licht, ...) verantwortlich. Das sollte die früher durchaus bewirkten Frühlingsgefühle verdrängt oder überlagert haben.
Dagegen werden beispielsweise im Mai die meisten Kinder gezeugt. Hm.

In diesem Sinne, genießen Sie einfach Ihre Frühlingsgefühle und vergessen wir, ob’s tatsächlich auch biologisch-chemisch indiziert ist. Entscheidend ist, dass wir uns so fühlen, mit Lust auf’s Leben, Eis, Sonne, Partnerschaft, Unternehmungen im Freien, Urlaub, Sport, ...

Schönen Frühling!


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Frühlingsgefühle - gibt's nicht?

Veröffentlichung: 02.03.2007
Rubrik(en): Mehrwissen

Stichwörter: fruehling

Frühlingsgefühle - gibt's nicht?

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